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Wandern im dunklen Tal

Wadi
Datum:
Veröffentlicht: 18.2.26
Von:
Laura Seidenath

„Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich. … Ich werde heimkehren ins Haus des HERRN.“ (Psalm 23,4-6)

Das Bild des Wadis und die Worte des Psalmisten drücken aus, wie die Fastenzeit zu verstehen ist. In unserem Alltag fühlen wir uns eingeengt. Um uns herum ist es düster. Die Eilmeldung des Weltgeschehens verbreiten momentan keine Zuversicht. Die Fastenzeit ermutigt, uns auf den HERRN auszurichten. Er gibt uns Halt und tröstet uns. Der Wanderer im finsteren Tal sieht schon das helle Licht am Ende des Wadis. Ebenso sollen wir Christen in der Fastenzeit den Blick nach vorne richten. Wir haben Ostern schon vor Augen. Besonders das Alter eröffnet uns die Möglichkeit, das Leben vom Ende her zu betrachten. Unser Leben findet Vollendung und Erfüllung beim HEERN. Wir werden heimkehren in sein Haus.